"Interessengemeinschaft Eifelvulkane"
engagierte Bürger setzen sich für die Erhaltung unserer schönen Heimat ein weiterlesen.....
Online-Petition
Eifelvulkane brauchen Unterstützung
Danke an die Initiatoren und Unterzeichner dieses dringend notwendigen Appell. Möge er dazu beitragen die weitere Zerstörung unserer Heimat zu verhindern.
Vulkanberge - zu schade, um unter die Räder zu geraten
Geplanter Frevel an ausgewiesenen Naturdenkmälern, in geschützten Natura 2000 Gebieten im Naturpark Vulkaneifel
Den Naturschützern des NABU Daun gilt mein aufrichtiger Dank für diese eindrucksvollen Bilder. Unsere Vulkanberge sind zu schade, um unter die Räder zu geraten. Möge es ein aufrüttelnder Appell an die Verantwortlichen sein und dazu beitragen, das Alles zu verhindern.
Jeder Einzelne von uns, die wir in einem der schönsten Gebiete dieses Landes leben dürfen, hat die Chance und das Recht sein Veto einzulegen.
D A N K E
(durch anklicken der andersfarbigen Texte erhalten Sie wertvolle Informationen und können die Bilddateien ansehen.)
Gifteinsatz im Riedwald abgesagt
NABU Hessen begrüßt Entscheidung der Umweltministerin
Der NABU Hessen begrüßt die Entscheidung der hessischen Umweltministerin Silke Lautenschläger, den von der Forstverwaltung geplanten Gifteinsatz gegen Maikäfer in den Wäldern des Hessischen Rieds abzusagen. Der Beschluss gegen die Giftspritze bestätigt das nachdrückliche Eintreten vieler Bürger für einen giftfreien Wald. Mehr als 1800 Menschen hatten an der Mailaktion der NABU-Initiative ProWald teilgenommen und die Ministerin gebeten, den Gifteinsatz zu stoppen. Der NABU Hessen dankt allen Freundinnen und Freunden der Natur für ihr Engagement.
Ø http://hessen.nabu.de/artenschutz/insekten/aktionen/11487.html
Hessen-Forst plant Vergiftung
Guten Tag,
im „Handbuch der Fledermäuse Europas“ von Dietz, Helversen und Nill lese ich gerade: „Das Verschwinden der Langflügelfledermäuse aus dem Kaiserstuhl fiel zeitgleich mit der großflächigen, von Flugzeugen aus durchgeführten Bekämpfung des Frostspanners zusammen. Heute gilt diese Fledermausart in Deutschland als ausgestorben.“ Anmerkung: die Hauptnahrung, der auch im Winter teilweise aktiven Fledermäuse, waren Frostspanner…
Deshalb geht uns die geplante Vergiftungsaktion von „HESSEN-FORST“ alle an! Der hesseneigene Landesbetrieb plant, im April und Mai 2010 ein Nervengift über den Wäldern des Hessischen Rieds zu versprühen. Auf tausenden von Hektaren soll das Breitbandgift mit einem Hubschrauber in die Bäume gespritzt werden. Ein Gift (Dimethoat), das seitens des Herstellers hierfür nicht geeignet ist.
Das Gift „Dimethoat“ macht keinen Unterschied zwischen Käfern, Bienen und Schmetterlingen: Es vernichtet wahllos alle Insekten. Es ist zudem auch giftig für Fische und andere Wassertiere und gefährdet die Gesundheit der Menschen. Hier noch eine erläuternde Info von Martin Schroth im Internet (Quelle: HGON):
„Perfekthion ist ein "systemisch" wirkendes Insektizid, d.h. es dringt in das Pflanzengewebe ein und verteilt sich bis in die Wurzel. So werden unterirdisch die Maikäfer-Engerlinge bekämpft. Allerdings wird Perfekthion in der einschlägigen Industriebranche auch als Mittel mit sehr guter Kontakt- und Dauerwirkung gelobt. Somit wirkt es als Breitbandgift gegen ALLE Insekten (auch Bienen) und weiter in der Nahrungskette gegen Vögel, Fledermäuse und andere Säuger, kurzum alle Tiere, die Insekten im Beutespektrum haben.
Perfekthion ist ein flüssiges Gift. Es ist eine Lösung von kristallinem Dimethoat in dem Lösungsmittel Cyclohexan. Cyclohexan ist hochgradig krebserregend, Dimethoat ist ein Phosphorsäureester aus der "berümten" Verwandwandschaft des E 605 und den militärischen chemischen Kampfstoffen.
In den Gefahrgut-Listen findet man es unter >> Xn = gesundheitsschädlich und >> N = umweltgefährlich. Nach diesen Listen darf es nicht an Gewässern ausgebracht werden.
Bei Vorhandensein von Pilzen und Waldbeeren ist dafür Sorge zu tragen, dass die Pilze und Beeren nicht zum Verzehr gelangen.
Für 2010 ist nun geplant, Perfekthion mit dem HUBSCHRAUBER großflächig in einigen Waldgebieten Südhessens (Viernheim, Hanau) zu versprühen.
Es wird darüber gesprochen, während des Gifteinsatzes den Wald für zwei Tage für die gesamte Bevölkerung zu sperren.
Zum Wohle des Waldes und des Volkes.
Angesichts dieser erneuten Fakten aus dem Hause „Roland Koch &Co“ ist man fassungslos. Liebe Freundinnen und Freunde, Naturschützerinnen und Naturschützer, es geht nicht nur um ein liebenswertes „Käferchen“, es geht ganz handfest auch um unsere Gesundheit!
Bitte protestiert/ -en du/Sie gegen diesen Wahnsinn unter:
Ø http://hessen.nabu.de/artenschutz/insekten/aktionen/11487.html.
In den nächsten Wochen entscheidet die Hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger über den Einsatz des Breitbandgiftes.
Mit eurer/Ihrer Mail an die Ministerin kannst Du/können Sie uns helfen, den Gift-Hubschrauber noch zu stoppen.
Mit freundlichen Grüßen aus Rodgau
Hans Schwarting
Hans Schwarting
Rhönstraße 38
63110 Rodgau
06106 - 668088
hans.schwarting(at)t-online(dot)de
Spitzaktion gegen Maikäfer
Nervengift ist sehr riskant
Jüngst mehren sich im BA Berichte zu der geplanten Spritzaktion gegen Maikäfer. Ein wahres Katastrophenszenario wird gezeichnet, ohne jedoch auf die Ursachen der Massenvermehrung, noch auf die Folgen für die Natur und Menschen hinzuweisen. Einzig der Beitrag der FWG vom 10. 12. 09 weist auf diese katastrophalen Folgen hin.
Selbst die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ist der Auffassung, so war im BA zu lesen, dass das Giftmittel nicht die beste Lösung sei. Auch das Umweltministerium in Wiesbaden prüft noch, was ein weiteres Indiz für die Problematik der Aktion ist.
Wirtschaftliche Interessen
Dass dennoch verschiedene Kommunen und Bürgermeister aufs Tempo drücken, um die chemische Keule einzusetzen, zeigt, dass wirtschaftliche Interessen höher bewertet werden als der Schutz von Mensch und Natur. Wahrscheinlich wird das Umweltministerium unter diesem Druck die Genehmigung letztlich erteilen, wohl wissend, dass ein bleibender Erfolg bei der bestehenden Konstellation sich nicht einstellen wird.
Geplant ist der Einsatz des Breitbandgiftes "Dimethoat" von einem Hubschrauber aus (eingeführt bereits 1950 in USA). Ein systemisches Kontaktgift, vom Hersteller bei Berührung und Einatmen als gesundheitsschädlich eingestuft.
Breitbandgift bedeutet, dass damit nicht nur die Larven der Maikäfer, sondern alle Käfer, Bienen und Schmetterlinge unterschiedslos von dem Nervengift vernichtet werden. Vögel sind ein weiteres Opfer.
Der Hersteller schließt eine Haftung für einen solchen Einsatz aus. Beim Einsatz in der Landwirtschaft sind übrigens, je nach Verdünnung, Wartezeiten zwischen zwei und fünf Wochen vorgeschrieben. Das spricht Bände!
Viele Opfer im Tierreich
Menschen dürfen den Wald danach zwei Tage lang nur mit Schutzbekleidung betreten. Danach ist ein Aufenthalt im Wald längere Zeit nicht ratsam. Das Nervengift könne Krankheiten hervorrufen, über Langzeitwirkungen und Abbauprodukte fehlen die Angaben.
Soviel zur Gegenseite und nur in Kürze, zu dem von Fachleuten favorisierten Nervengifteinsatz im Wald.
Georg Rossa
Neissestraße 12
Bensheim

