Tierschutz in der Eifel

Natur - und Tierschutz in der Eifel

Ein Kampf gegen Windmühlen?

Tierschützer der Eifelregion beklagen seit Jahren die tagtägliche Konfrontation mit Tierelend „pur“, kompromisslosen Zeitgenossen und unkooperativen Kommunen. Da werden unsere Mitgeschöpfe zu Tausenden ausgesetzt, gequält und getötet. Ihre Beschützer haben oft genug mit Gleichgültigkeit, Beschimpfungen und ultimativen Drohungen zu tun. Und unsere Volksvertreter in den Gemeinden behaupten: Es gibt keinen „Handlungsbedarf“.

 Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen
(Albert Einstein)

Die Ausbeutung, Ausrottung und Vernichtung von Tier und Natur hat inzwischen dramatische Ausmaße angenommen, welche nur dadurch gemildert werden kann, wenn jeder Einzelne von uns bereit ist, seinen Beitrag zu leisten.

Die stetig wachsende Not der Tiere beweist jeden Tag, das es sehr wohl eine Lösung für das immer drängender werdende Problem der ehemaligen Hauskatzen und Kleintiere geben muss. Gleichzeitig ist es dringend notwendig, eine vorübergehende Unterbringung von Hunden bis zur Vermittlung zu schaffen. Es kann nicht angehen, das in zahlreichen Privathaushalten und Pflegestellen teilweise bis zu 30 Tiere über längere Zeit untergebracht werden und auf ihre Vermittlung in ein neues Zuhause monatelang warten. Diese Tiere müssen größtenteils medizinisch versorgt, meist kastriert, immer aber gefüttert und liebevoll betreut werden. Die Kosten hierfür können weder die Vereine noch die Tierschützer allein aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und aus eigener Tasche finanzieren. Deshalb wird um die Hilfe der Allgemeinheit gebeten. Denn ein Tierheim oder ein Gnadenhof mit integrierter Tiervermittlung, kann nur von einer Hand in Hand arbeitenden Gemeinschaft bewältigt werden. Vorraussetzung für die Bewilligung finanzieller Landesmittel ist ein tragfähiges Konzept, welches auch den Betrieb der Einrichtung langfristig sichert. Dafür sind geeignete Räumlichkeiten, Ländereien oder Bausubstanz bereitzustellen und die Trägerschaft muss vorab geregelt sein. Es bleibt zu hoffen, das es in absehbarer Zeit ein solches Projekt geben wird. Die Zeit, und damit auch die Kosten der Unterbringung vermittelbarer Tiere wird in einem Tierheim wesentlich verringert und ein Gnadenhof bietet so manchem anderen Mitgeschöpf eine liebevolle artgerechte Heimat.

Vorrangig aber ist wichtig, die Kräfte zu bündeln und die Aufgaben zu verteilen. Die Kastration ist eine Möglichkeit zur Eindämmung von unkontrollierter Vermehrung und Krankheiten. Dies kostet Zeit und Geld. Die Schaffung einer Anlaufstation für Problemfälle in jedem Ort, sowie die Bereitstellung von Pflegestellen bis zur Vermittlung und letztendlich der Bau und die Trägerschaft eines Tierheims erfordert verantwortungsbewusste Bürger, einsichtige Tierhalter, aktive und passive Mitglieder, bereitwillige „Paten“, ehrenamtliche Bauhelfer und offenherzige Volksvertreter.

Es ist allseits bekannt, das unsere Mitgeschöpfe nicht nur in guten Zeiten Gefährten und Freunde sind, sie spenden aber, gerade in schlechten Zeiten, auch wertvolle psychologische Hilfe. Mit der obengenannten Einrichtung kann eine Oase geschaffen werden, welche so manchem Trostsuchenden den gewünschten tierischen Beistand ermöglicht.

Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben, das es gelingen kann, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, in Frieden ein Miteinander von Mensch, Tier und Natur zu schaffen.
(Karin Hohn) 

 

Jeder Euro bringt uns diesem Ziel näher.
Deshalb bedanken wir uns auch im Namen der Tiere für jede Spende.

Stiftung Atlantis-Hilfe für Mensch, Tier und Umwelt             Konto: 496 968,   BLZ: 585 501 30
Stadtsparkasse Trier

Eifeltierheim Altrich
Konto: 80 059 73,   BLZ: 587 609 54
Raiffeisenbank Bernkastel-Wittlich

Förderverein Eifeltierheim e.V.
Konto: 32 129 520,   BLZ: 587 512 30
Sparkasse Mittelmosel

Tierfreunde Eifel-Mitte e.V.
Konto.: 60 78 597,   BLZ: 586 915 00
Volksbank Eifel Mitte e.G.

Verein der Tierfreunde Südeifel e.V.
Konto.: 3 550 008,   BLZ: 586 601 01
Volksbank Bitburg

hier zuständig 1. Vors. Frau Maria Schons

Tel.: 06701-911967 oder 0171 5777681