L e b e n    b e w a h r e n

Tierschutzpreis

Sweta Lu gem

Tierschutz in der Eifel
www.tierschutz-in-der-eifel.de
info(at)tierschutz-in-der-eifel(dot)de


Ich gratuliere Svetlana Gabricevic aus Daun-Neunkirchen und Luba Bartz aus Mürlenbach zur Verleihung des Tierschutzpreis des Landes – Kategorie: „besonderer ehrenamtlicher Einsatz bzw. vorbildlicher Einzelbeitrag für den Tierschutz" Die Verleihung fand am 24.11.2008 in der Staatskanzlei in Mainz statt.

 

 

 

Mit diesem Preis wurden zwei Menschen ausgezeichnet, die durch ihren langjährigen Einsatz zum Wohl der Tiere nicht nur unendlich vielen Vierbeinern das Überleben gesichert und wachsendes Tierleid verhindert haben sondern damit auch der Allgemeinheit einen unschätzbaren Dienst erweisen.



Die beiden Schwestern, setzen seit 15 Jahren ihre gesamte Freizeit und viel eigene finanzielle Mittel für den Schutz in Not geratener Tiere ein. Dank ihrer unermüdlichen Aufklärung, ihrer aufopferungsvollen ehrenamtlichen Tätigkeit und unzähliger Kastrationsaktionen konnte z. B. das Elend der verwilderten Hauskatzen im hiesigen Raum in Grenzen gehalten werden. siehe Artikel  PFLEGE und Zuwendung für „Fundsachen“.

 

 

 

Sveta Engel.jpg,Luba allein
Sveta
Sveta Engel.jpg,Luba allein
Luba

Mit der Gründung der privaten Tierhilfe Daun begann der besondere, vorbildliche Einsatz der Preisträgerinnen vor 15 Jahren. Freizeit und eigene Interessen wurden für Beide zur Nebensache. Die notleidenden Tiere hatten grundsätzlich Vorrang siehe auch Art.  Katzen unter die Fittiche nehmen und Katzen in Not, sowie Kastrieren bedeutet Artenschutz. Ihr Mut, mit all diesen Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen, ist bewundernswert. sh Art. Engel der verlassenen Katzen. Sie wurden zu „Schutzengeln der geschundenen Kreaturen“ sh. Art.  Gefährliche Zeit, -  Katzen verstümmeltKatzenquälerTierquäler fühlt sich beobachtetProfessionelle Tierfänger im Verdacht. Und nicht zuletzt, der eindrucksvolle Bericht über das Unrecht an Tieren wie „Bernie“, einem Kater, der in eine Schlagfalle geriet und sein Bein verlor, sh. Art. Nicht das Tier – Der Mensch trägt die Schuld.

Ein erfreuliches Beispiel im Arsenal der Möglichkeiten, welche Svetlana und Luba für ihre Schützlinge suchten, ist „Momo“ sh. Art. Ein Glückstag für „Momo“. Jeder noch so kleine Erfolg ist ein Hoffnungsschimmer für die beiden „Einzelkämpferinnen“. Doch sie merkten schnell, das die eigene Kapazität bei der Fülle von ausgesetzten, herrenlosen und verwilderten Hauskatzen sh. Art.  Verwahrlost und allein und  Viele Miezen und kein Heim, aus schlechter Haltung befreiten Hunden oder nicht artgerecht gehaltenen Nutztieren sh. Artikel  Futtersuche zwischen Mist und Jauche an ihre Grenzen stößt.

 

 

 

So lange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken!

 

tierheim ist ein Muss

Daher plädieren sie seit Jahren für die Errichtung eines Tierheims sh. Art. Tierheim ist ein Muss. Als dann aus der Zusammenarbeit mit „Gleichgesinnten“ anfangs die private Tierhilfe Daun-Wittlich und später der Förderverein-Eifeltierheim e.V. entstand, übernahm Svetlana Gabricevic auch noch die Aufgabe der 2. Vorsitzenden. Dadurch wurde die Arbeit zum Schutz der Tiere zwar nicht weniger, man kam dem gemeinsamen Ziel jedoch näher sh. Art.  Ja zum Tierheim und Schweinestall soll Tierheim werden. Im Sommer 2006 ging dann ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Mit der gemeinnützigen Initiative Lernen und Arbeiten gGmbH ging man das gemeinsame Projekt „Eifeltierheim“ an. In einem beispiellosen Miteinander sh. Art.  Ein Heim für Tiere – dank super Teams entstand das „Eifeltierheim-Altrich“. Einziger Wehrmutstropfen, Hunde können hier, wegen der Nähe zum Wohngebiet, nicht untergebracht werden. Obwohl seither die Vermittlung von Katzen und Kleintieren in wesentlich kürzerer Zeit stattfindet, stößt auch diese Kapazität an ihre Grenzen. Dieses riesige Gebiet braucht sowohl einen Gnadenhof, damit  nicht vermittelbare Tiere einen neuen artgerechten Lebensraum erhalten, als auch ein weiteres Tierheim, mit der Möglichkeit, Hunde unterzubringen. Da wie so oft, hier nicht mit der Unterstützung der Politik oder der Kommunen zu rechnen ist, sh Art.  „Gipfeltreffen“ ohne Erfolg sind wir alle auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen. sh. Art. Tierschutz in der Eifel – ein Kampf gegen Windmühlen?.

Diese Auszeichnung ist ein erster Erfolg im Kampf gegen die Windmühlen. Daher will ich den beiden Preisträgerinnen auch im Namen der Tiere Dank und Respekt zollen. Sie haben ihre „Mammutaufgabe“ in den letzten Jahren mit Freundlichkeit, Teamfähigkeit, Gemeinschaftssinn und Einfühlungsvermögen angenommen und bewältigt.  (Autor: Karin Hohn)

Sveta Buergener


An dieser Stelle möchten wir uns auch beim med. Fachpersonal bedanken, allen voran die Praxen

  • Dr. Bürgener und Dr. Kirchner, Kelberg
  • Dr. Tietz, Wittlich-Wengerohr
  • Dr. Neuberger, Bernkastel-Wehlen
  • Dr. Knut, Wittlich
  • Sibbing und Miesen, Jünkerath

Deren stets vorbildliche Unterstützung bei der medizinischen Versorgung der Tiere war eine große Hilfe im Kampf gegen das Tierelend.

 

Da die genannten Artikel aus dem Privatarchiv der Preisträgerinnen stammen, sind die entsprechenden Erscheinungsdaten meist nicht mehr nachzuvollziehen. Daher danken wir dem Trierischen Volksfreund, der Eifelzeitung, dem Wochenspiegel, dem Eifel-Sport, dem Eifel-Journal und der Regional-Zeitung als Presseorgane im hiesigen Raum, für die redaktionelle Unterstützung. Ohne die Öffentlichkeit, welche mit Hilfe der Presse angesprochen wird, ist ein solcher Erfolg nicht möglich.